lcdf27, erste Kulturhauptstadt Schweiz
Die Stadt scheint wie ein Uhrwerk zu funktionieren.
Geradlinig. Klar. Beherrscht.
Doch unter dem Schachbrettmuster pulsiert etwas.
Ein lebendiger Organismus. Eine Dichte. Eine Art des Zusammenseins. Hier werden Gesten beobachtet und Blicke kreuzen sich. In den Cafés herrscht reges Treiben, in den Theatern pulsiert das Leben, in den Uhrmacherwerkstätten tickt die Zeit.
Die Stadt ist nicht nur eine Kulisse des Kulturerbes.
Sie ist eine kollektive Kraft.
Künstler*innen, Bewohner*innen, Institutionen und alternative Orte arbeiten zusammen. Unverfälscht. Ohne starre Hierarchien. Mit vernetzter Intelligenz und einer seltenen Fähigkeit, das Gemeinsame zu schaffen. Das ist stark. Das ist wertvoll. Es ist aber auch zerbrechlich.
Es ist diese bereits gelebte Realität, die La Chaux-de-Fonds zur ersten Kulturhauptstadt der Schweiz macht.
Eine Anerkennung, ja.
Aber vor allem ein Ausgangspunkt.
Theater, Tanz, Zirkus, Musik, bildende Kunst, Architektur, Kino. Lokale, nationale und internationale Gäste. Legendäre Geschichten und Uhrmachertradition. Die Künste treten in einen Dialog, Künstler begegnen sich, das Projekt nimmt Gestalt an.
Nichts fällt vom Himmel.
Alles wächst hier.
Dieses Jahr ist für alle da.
Für die Einheimischen ebenso wie für die Besucher*innen.
Für Neugierige, Überzeugte und auch für Skeptiker*innen.
Egal, woher man kommt – man muss sich nur der Bewegung anschließen.
lcdf27, zeitliche Aufteilung
Hier ist die Zeit eine Materie.
Die Uhrmacher*innen haben uns gelehrt: Sie zerfällt, passt sich an, lässt sich durchqueren.
Seit jeher lebt die Stadt mit ihm im Einklang.
Im Jahr 2027 bringen wir ihn dann in Bewegung. Er wird zu einer lebendigen Partitur. Zu einem gemeinsamen Rhythmus. Zu einer Art, gemeinsam zu atmen.
Jahreszeiten. Monate. Wochen.
Warten. Beschleunigungen. Wendepunkte.
An den Tag- und Nachtebenen sowie den Sonnenwenden verschieben sich die Orientierungspunkte. Das Licht verändert sich, die Luft wandelt sich, neue Perspektiven eröffnen sich. Wendepunkte, um neue Geschichten zu beginnen, den Blick zu lenken und die Wahrnehmung zu verändern.
Und zu Beginn jedes Monats öffnet sich in den ehemaligen Schlachthöfen eine Tür.
Zwölf Mal.
Zwölf Einladungen.
Zwölf Veranstaltungen.
Zwölf Möglichkeiten, in den kommenden Monat zu starten.
Für einige Tage verlangsamt sich der Strom der Menschen und schafft einen Moment des Innehaltens, in dem die Stadt den Atem anhält.
Und genau dann kann alles Mögliche passieren.
Eröffnungen. Premieren. Feste. Monumentale Installationen. Die Menschenmengen versammeln sich, Wege kreuzen sich, der Raum verwandelt sich.
Manchmal muss man einfach mal aus der Routine ausbrechen.
lcdf27, Erzählstruktur
Alles scheint seinen gewohnten Gang zu gehen. Die Zeiger drehen sich weiter.
Und doch.
Schon eine winzige Verschiebung reicht aus. Von diesem Moment an zählt die Zeit nicht mehr nur: Sie schafft Sinn.
Jeder erste Tag wird zu einem möglichen Neuanfang. Nicht mehr nur ein bloßes Datum, sondern eine Veränderung der Stimmung, eine Stellungnahme, eine Verschiebung des Rahmens.
So wie bestimmte Daten tief in unserem Gedächtnis verankert sind – der 1. Januar, der 1. März, der 1. April, der 1. Mai, der 1. August, der 1. November, der 1. Dezember –, ist der Kalender voller Emotionen, Kämpfe und Rituale. Er wird zu einem Ort der Deutung.
Ein Jahr.
Zwölf Blickwinkel, um die Stadt auf neue Weise zu erleben.
Die Themen schreiben nichts vor. Sie machen Vorschläge. Sie eröffnen Perspektiven, regen zu Umwegen an und ermöglichen es Künstler*innen, Einwohner*innen und Besucher*innen, sich frei zwischen den Angeboten zu bewegen.
Von diesem Moment an entfaltet sich die Zeit.
Die Geschichte kann beginnen.
Die 12 Themenbereiche
Entfachen wir die Nacht neu
Feiern heißt, sich zu versammeln, Widerstand zu leisten, neu anzufangen
Das Kulturerbe, zwischen Mythos und Realität
Unabhängigkeitskämpfe – von Neuenburg in die Welt
Nach der Wut, das Lachen
La Chaux-de-Fonds, Arbeiterstadt
DIY und Experimente
Abseits der ausgetretenen Pfade
Unsere Zugehörigkeiten und Identitäten hinterfragen
Alle zusammen, alle zusammen, hey!
Wohnen, zusammenleben
Was uns verfolgt
Baby one more time
Das Jahr beginnt in diesem schwebenden Moment zwischen dem Dröhnen der Bässe und dem flackernden Licht der Stroboskope. Während die Kälte in die Straßen beißt, setzt die Feier die Körper in Brand. Man tanzt, um den Winter zu wärmen, um die Stille zu bannen; man feiert, weil man lebt. Doch das Feiern ist hier nicht nur Rausch: Es ist ein Akt des Widerstands, ein Ritual moderner Hexen, ein politisches Terrain. Man nimmt den Tag ein, man nimmt die Nacht ein, man fordert Raum, man erfindet Formen der Freude, die zusammenführen. Januar, das ist der Beginn eines Abenteuers. Das Feuer, das unter dem Schnee glimmt.
Wenn der Schnee die Dächer bedeckt, scheint die Stadt zu verschwinden. Wie ein leeres Blatt. Doch unter diesem zarten Mantel bleibt Geschichte geschrieben: Sie lässt sich an den Fassaden ablesen, in den Gesten der Uhrmacherinnen und Uhrmacher ausmachen. Man erkundet die Stadtlandschaft wie eine Partitur, das uhrmacherische und architektonische Erbe wie ein lebendiges Gedächtnis. Und was erfahren wir von ihm? Von überliefertem Know-how bis verunstalteter Landschaft, von Kunstobjekten bis Umweltkatastrophen birgt es kontrastreiche Vermächtnisse. Auch vergessene Figuren und ausgelöschte Geschichten bewohnen die Stadt. Und so fragen wir uns: Welche Rolle spielt das Kulturerbe heute? Ist es ein Fundament oder eine Last? Nach dem Festfieber des Januars kehrt der Februar mit Härte, Kälte und Erinnerung zurück. Aber nicht etwa, um darin zu erstarren, sondern um neue Geschichte zu schreiben. Der Februar steht an der Schwelle von Erinnerung und dem Wunsch nach Wandel. Was bleibt, was widersteht, was sich ändern könnte.
Unter dem Eis entfacht die Glut. Aufstände warten nicht bis zum Frühling, um auszubrechen. Man feiert die Unabhängigkeit des Kantons Neuenburg, so wie man Anspruch auf Körper, Gedanken und Zugehörigkeiten erhebt. Soziale Kämpfe, Bürgermobilisierungen, lokale und internationale Solidarität: Strassen werden besetzt, Slogans erfunden, andere Stimmen angehört. Ein Funke Ungehorsam ist entzündet. Der März knüpft an den Puls im Januar und die Erinnerung im Februar an, um sie in Taten umzusetzen. Das Ergebnis: ein Labor der Zugehörigkeit, ein Terrain mal sanfter, mal brennender Aufstände. Man nimmt Platz – und kämpft weiter.
Nach der Wut, das Lachen. Nicht um zu vergessen, sondern um zu entwaffnen. Humor sprengt Gewissheiten. Wie ein Stachel in unsere Dogmen dringt er überall ein: in verstohlene Blicke, Grenzbereiche, Zwischenräume. Er taucht dort auf, wo man ihn am wenigsten erwartet, bringt Selbstverständlichkeiten ins Wanken, verdreht allzu glatte Reden. Heiterkeit schleicht sich verschmitzt zwischen die Zeilen und nährt unseren Kampf. Diesen Frühling zeigt sich Kunst mit Schelm, Witz und Augenzwinkern. Sie zaubert dem April ein Lächeln auf, das Fragen aufwirft und verbindet.
Die Stimmen erheben sich. Vergangene Kämpfe spiegeln sich in gegenwärtigen Kämpfen. Man würdigt die Arbeiterinnen und Arbeiter, Anarchistinnen und Anarchisten und erinnert sich an die Flammen der Feuersbrunst von 1794. Im Mai ist die Stadt nicht nostalgisch, sondern aufständisch. Geprägt von ihrer industriellen Geschichte, wird sie erneut zum Schauplatz von Forderungen. Man feiert die fruchtbare Unordnung. Die Pflastersteine haben nicht ihr letztes Wort gesprochen, Piratenprojekte poppen auf, Räume werden anders genutzt. Der Mai hinterfragt die Gesellschaftsordnung und lässt andere Formen des Engagements erscheinen. Es geht um eine andere Art, die eigene Stadt zu lieben: indem man sie in den Mittelpunkt der Diskussionen rückt.
Die Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten ist gekommen. Die Stadt wird zur Werkstatt. Mit wenig, aber mit allen und gemeinsam. Wir erfinden, zweckentfremden, basteln. Wir streichen neu, reparieren, lassen unsere Fantasie walten. In La Chaux-de-Fonds liebt man diesen fruchtbaren Impuls zum Experimentieren in Freiräumen. DIY wird zu einem Werkzeug der Wiederaneignung: der Stadt, der Kunst, des Alltags. Kinder zeichnen die Stadt neu, Erwachsene bauen Hütten. Das Unsichtbare wird sichtbar. Und manchmal entdeckt man gerade in den Grenzbereichen Fluchtlinien. Nach der Forderung kommt die Handlung. Und in der Handlung die Erfindung neuer Wohnarten. Hier entsteht Grosses.
Unter der Hitze atmet die Stadt La Chaux-de-Fonds anders. Die Strassen leeren sich, erst recht mit den Uhrmacherferien. Dann flieht man auf die Kreten, die Weiden und in die Tannenwälder. Man folgt den Pfaden, entdeckt vergessene Lichtungen. Doch auch in der Stadt ist etwas anders. Wasser fliesst, Erde kommt zum Vorschein, Pflanzen besiedeln Betonzwischenräume. Die Natur dringt in die Risse ein und fordert sanft ihre Rechte zurück. Verrückte Ideen nehmen auf den verlassenen Plätzen Gestalt an, ästhetische Risiken werden eingegangen. Die Stadt wird zur Spielwiese, zu einem Raum, in dem das Absurde auf die Architektur trifft. Die Regeln werden gelockert, die Fantasie gewinnt die Überhand. Die Zeit steht still, der Körper entspannt sich und der Raum wird durchlässiger. Die Stadt wird zu lebendiger Materie. Sie träumt – von Wäldern, Wind und hohem Gras.
Der August beginnt mit offiziellen Reden, Hymnen und Feuerwerk. Doch hinter diesen Symbolen treten Spannungen zutage: Was heisst es, Schweizerin oder Schweizer zu sein? Welchen Platz haben Sprachen, Kulturen, Unterschiede? Die Kunst geht auf die Strasse, nimmt die Plätze ein, verwischt Grenzen. Alternative Sichtweisen setzen sich durch, zeichnen die Karte neu. Alle Bühnenkünste treten in Szene. Gefeiert wird alles, was sich bewegt, was atmet. Stimmen vermischen sich, Körper erzählen. Die Stadt wird zum Ritual, zur kollektiven Trance. Und mittendrin regen die Echos vergangener Revolten unser Vorstellungsvermögen an. Es wird gespielt – aber in echt.
Der Sommer dauert an, und mit ihm der Wunsch, draussen zu sein – gemeinsam. Um ein Lied herum wird man zum Chor, um ein Glas herum zur Gruppe. Der Wunsch, Raum zu schaffen, bestimmte Orte zu errichten, holt uns ein. Wir wollen das Zusammenleben neu erfinden, Gemeinsamkeit stärken. Es ist die Zeit der grossen Gemeinschaftserlebnisse in der Stadt. Man biegt Regeln zurecht, bespielt den Raum neu, lässt die Vorstellungskraft walten. Man trifft sich wieder, ohne sich wirklich verlassen zu haben. Die Stadt hat mehrere Stimmen, mehrere Rhythmen. Und mit Unvorhergesehenem schaffen wir Gemeinsames.
Im Oktober kühlt die Luft ab, doch manche Orte öffnen weiterhin ihre Türen. In La Chaux-de-Fonds ist Gastfreundschaft nicht nur ein schönes Wort – sie ist eine Art zu leben, gemeinsam zu denken. Es braucht hier kein Cheminée, um zu spüren, dass man willkommen ist. In einer Stadt, die auf Zusammenarbeit und Austausch aufbaut, bedeutet Wohnen nicht nur, Raum zu belegen, sondern ihn gemeinsam zu bewohnen – symbolisch, kollektiv, manchmal vorübergehend, oft intensiv. Diesen Monat zieht die Kunst bei den Bewohnerinnen und Bewohnern ein. In einem Durchgangshaus, einer erfundenen Hütte und auf einer offenen Baustelle sind alle eingeladen, über die Schwelle zu treten. Wir denken darüber nach, wie man wohnt, was ein Zuhause ausmacht: die Wände, die Dächer, aber auch all die Gesten und Erzählungen, die sie füllen.
Nebel steigen auf, Geister laden sich selbst ein. Wir lauschen den Abwesenden, der Stille, der Trauer. Die Stadt wird zum sensiblen Gedächtnis, der November ist eine Durchquerung. Wir sprechen über den Tod, aber auch über das, was bleibt. Geister suchen vergessene Orte, abgenutzte Gegenstände und defekte Uhren heim. Wir rufen die Geister herbei, wir hören ihnen zu. Spiritualität, Erinnerung, alte oder neu erfundene Riten werden zu Möglichkeiten, die Gegenwart mit Tiefe zu bewohnen. Der November ist eine sanfte und beharrliche Erinnerung (und auch eine Gelegenheit, sich zu gruseln).
Die Stadt schläft langsam ein. Es ist das Ende, sagt man. Aber klar ist auch, dass das Ende immer ein verkleideter Anfang ist. Also sortieren wir: Wir behalten, was in uns brennt, und vergessen, was uns belastet. Und während der Schnee die Spuren verwischt, entzünden wir ein neues Licht. In diesem Dazwischen träumen wir von anderen Möglichkeiten. Wir stellen uns einen Zyklus vor, der neu beginnt – nicht ganz derselbe, aber auch nicht ganz ein anderer. Und schon sind wir bereit für den Neuanfang. Einmal mehr.
Geschichte
La Chaux-de-Fonds, erste Kulturhauptstadt Schweiz
Das Jahr 2026 ist von der Umsetzungsphase des Projekts geprägt. Dank eines Vereins, eines Teams und Partner, die alle voll engagiert und motiviert sind, nimmt das Programm konkrete Formen an, die Zusammenarbeit mit den kulturellen Institutionen intensiviert sich, die Öffentlichkeitsarbeit wird ausgeweitet, und die Vorfreude auf eine Veranstaltung dieser Grösse ist allmählich spürbar.
Im Februar erfolgt in den Anciens abattoirs ein erster Aufruf zur Projekteinreichung für die Vergabe mehrerer Cartes blanches. Dieser Aufruf richtet sich an lokale Kunstschaffende und Vereine und setzt einen ersten Grundstein für das Kulturprojekt. Im Juni werden unter den 136 Bewerbenden zwölf Cartes blanches vergeben.
Im Mai erfolgen zwei Aufrufe zur Projekteinreichung an die lokale Szene. Insgesamt zeugen 577 eingereichte Projekte vom lebendigen künstlerischen Schaffen der Region. Über 50 davon werden für eine Unterstützung durch lcdf27 ausgewählt.
In diesem Jahr wird das von der freiberuflichen Grafikerin Lou Rais entworfene visuelle Erscheinungsbild eingeführt. Passend zu diesem klaren und anpassungsfähigen grafischen Konzept wird La Chaux-de-Fonds Kulturhauptstadt Schweiz 2027 zu „lcdf27“.
Das operative Team wächst und zieht in die Anciens abattoirs ein, die als zentrale Drehscheibe der Veranstaltung und durch ihr Umfeld den Austausch, die Zusammenarbeit und die Aufnahme neuer Mitwirkender fördert.
Nach einer langen Vorbereitungsphase und nach der Bewilligung bedeutender öffentlicher Mittel durch die Stadt La Chaux-de-Fonds, den Kanton Neuenburg und schliesslich den Bund kommt das Projekt La Chaux-de-Fonds 2027 im Herbst 2024 richtig in Schwung.
Von diesem Zeitpunkt an wird ein umfassenderes Team zusammengestellt, das stetig weiterwächst und unermüdlich daran arbeitet, den Rahmen der Veranstaltung zu definieren und ein Programm zu erstellen, das den Erwartungen gerecht wird.
Nach mehreren Jahren des Wartens und Abklärens wird der Verein „La Chaux-de-Fonds Kulturhauptstadt Schweiz“ gegründet.
Die Stadt La Chaux-de-Fonds befragt Kulturschaffende im Rahmen einer breit angelegten Umfrage durch das Kollektiv La Marmite. Die sehr ermutigenden Ergebnisse bestätigten das Interesse an der Umsetzung eines solchen Projekts sowohl seitens der Stadt als auch seitens der Künstlerinnen und Künstler der Region.
Nach einer ersten wissenschaftlichen Studie wird die Stadt La Chaux-de-Fonds als ideale Kandidatin für das Schaffen der Grundlagen dieses neuen Konzepts und die Konkretisierung im Rahmen eines Pilotprojekts ausgewählt.
Die Idee, ein Label „Kulturhauptstadt Schweiz“ nach dem Vorbild anderer europäischer Länder ins Leben zu rufen, geht auf die Initiative von Daniel Rosselat aus dem Jahr 2013 zurück und verfolgt zwei Hauptziele:
– Förderung der Kultur in der Schweiz und deren Vielfalt
– Mitwirken an der langfristigen Entwicklung der Regionen
Der nationale Verein Kulturhauptstadt Schweiz, der dieses Label verwaltet, vergibt den Titel „Kulturhauptstadt Schweiz“ alle drei Jahre an eine der 164 Städte des Landes. Die zweite Kulturhauptstadt Schweiz für das Jahr 2030 wird im Juni 2026 bekannt gegeben.